Entwicklung des Sägewerks von 1965 bis heute

Auf dieser Seite können Sie sehen, wie sich unser Unternehmen im Lauf der letzten 50 Jahre entwickelt hat.

Zahlreiche Neuanschaffungen und Änderungen haben stattgefunden, die uns voranbrachten und zur

Erhaltung der Wettbewerbsfähigkeit beigetragen haben.

 

Franz Ketterer erwarb 1964 das Grundstück im Hölzlebruck und fing an, das Sägewerk aufzubauen.

1965 wurde der Betrieb mit zwei weiteren Mitarbeitern und einigen tatkräftigen Aushilfen aufgenommen.

Die harte Arbeit wurde damals hauptsächlich mit Muskelkraft und kleineren Hilfsmitteln erledigt. Erst später konnten Krane angeschafft werden - so z. B. der Baukran auf dem Rundholzplatz.

Aufgrund von Erweiterungsmaßnahmen musste das Werk bereits 1975/76 angebaut werden.

Im Laufe der Jahre stieg die Mitarbeiterzahl (im Bild fehlen Erwin und Eugen Ketterer), auch der Fuhrpark wurde erweitert. Investiert wurde auch in ein Tauchimprägnierbecken und in die Rundholz-Zuführung.

Nach einem Brand am 27.02.1989 konnte nach kleinen Erneuerungen bereits nach 2,5 Wochen der Betrieb wieder aufgenommen werden.

 

Die Bretter-Sortierung wurde in eine separate Halle verlegt, die 1990/91 parallel zur Sägehalle errichtet wurde.

1992 wurde eine Bauholz-Hobelmaschine angeschafft, die dem Betrieb bis heute erhalten geblieben ist.

Eine Kappsäge kam 1995 hinzu, die für das Längenmaß und eine verbesserte Optik der Schnittholzpakete zuständig war.

Die Auftragslage war gut, die Einschnittmengen stiegen kontinuierlich an.

Doch das Jahr 1996 sollte dem Unternehmen in schlechter Erinnerung bleiben. Am 7. Oktober kam es zu einem Brand in der Sägehalle, der diesmal leider nicht so glimpflich verlief und die komplette Einrichtung zerstörte.

Der Winter stand kurz bevor und das Ziel, schnellstmöglich ein Dach über dem Kopf zu haben, schien fast unerreichbar. Aufgrund des unermüdlichen Einsatzes von Familie Ketterer, Mitarbeitern, Handwerkern und vielen Helfern konnte das Unmögliche möglich gemacht werden. Bereits Ende März wurde die Produktion wieder aufgenommen.

 

Die folgenden fast 20 Jahre wurde viel investiert - unter anderem in drei Trockenkammern, zwei große Hackschnitzelheizungen für die Versorgung des Betriebs und der Nachbarn. Schnittholzhallen für eine garantierte trockene Lagerung wurden errichtet; ein Wurzelreduzierer, eine Hobelmaschine für verschiedene Profile und eine große Bandsäge erworben.

Nun konnte man den Kunden (fast) alle Produkte liefern und war am Markt sehr gut aufgestellt. 

Doch leider wurde uns am 24. Juli 2015 durch einen Großbrand der Boden unter den Füßen weggezogen.

Wir mussten mit ansehen, wie innerhalb weniger Stunden der überwiegende Teil unseres Unternehmens zerstört wurde.

Die vielen Jahre der harten Arbeit wurden ausgelöscht, nur noch Trümmer blieben übrig.

Große Diskussionen gab es keine - es mussten Arbeitsplätze erhalten werden, das Einkommen zweier Familien - und letztlich sind wir Kämpfertypen, die nicht so leicht aufgeben.

Darum wurde weitergemacht, abgerissen und wieder aufgebaut.

 

Bilder hierzu momentan noch unter "Aktuelles"


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